D ie fünf Visionen Sri Aurobindos – Ein Vermächtnis für die Menschheit Ich erinnere mich noch gut an meine Jugend, in der ich alle Bücher Sri Aurobindos las. Stundenlang saß ich mit seinen Schriften in den Händen, während draußen die Welt lärmte, und tauchte ein in diese Sprache, die mehr war als bloße Worte: Sie war eine Einladung, über die Grenzen des Bekannten hinauszudenken. Später besuchte ich wiederholt seine Akademien und Campus in Neu-Delhi – Orte, an denen man spürt, dass Denken und Spiritualität nicht getrennt sind, sondern in einer höheren Ordnung zusammenfließen. Heute, viele Jahre später, erkenne ich, dass Sri Aurobindos Rede vom 15. August 1947, dem Tag der Unabhängigkeit Indiens, weit mehr war als ein politisches Bekenntnis. Es war eine Vision – ein Vermächtnis in fünf Träumen, die er der Menschheit schenkte. 1. Einheit als Heilung „Indien ist frei, doch es ist nicht eins.“ – Sri Aurobindo Aurobindos erster Traum war ein freies, geeintes Indien. Doch die Teilung zwischen...
Mentaltrainer, Life-Coach, Meditationsexperte, Vital Self Meditation, Jyotish Shastri Samman. • Ayurveda • Yoga • Meditation • social and corporate Health • sustainable Development • Leadership und Management