Die Raunächte öffnen einen zeitlosen Zwischenraum, in dem sich Vergangenheit und Zukunft berühren. Was geschieht, wenn die Ordnung der Tage schweigt und der Mensch wieder lernt zu lauschen? Die Raunächte – Schwellenzeit zwischen den Welten Die Raunächte gelten seit Jahrtausenden als eine besondere Phase jenseits der gewöhnlichen Zeit. Sie sind jene geheimnisvollen Nächte „zwischen den Jahren“, in denen – so die alte Vorstellung – die Schleier zwischen den Welten dünner werden. Mythologisch, spirituell und psychologisch markieren sie eine Initiationszeit, einen Übergang von der äußeren Ordnung in die innere Schau. Der Begriff Raunacht wird meist auf zwei Ursprünge zurückgeführt: „Rauh“ im Sinne von wild, ungezähmt, archaisch „Rauch“, da Räucherungen ein zentrales Schutz- und Reinigungsritual waren Beide Deutungen ergänzen sich: Die Raunächte sind rau, weil sie uns mit dem Unkontrollierbaren konfrontieren – und sie werden durch Rauch gezähmt, durch Bewusstsein, Gebet und Ritual. ...
Mentaltrainer, Life-Coach, Meditationsexperte, Vital Self Meditation, Jyotish Shastri Samman. • Ayurveda • Yoga • Meditation • social and corporate Health • sustainable Development • Leadership und Management